Reis belastet den Planeten

Reis hat für Asien eine ähnliche Bedeutung wie die Kartoffel für Europa. Wie auch bei der Kartoffel sind zahlreiche Gerichte auf der Grundlage von Reis bekannt. Allerdings hinterlässt Reis einen schweren ökologischen Fußabdruck, denn die Jungpflanzen stehen monatelang unter Wasser, sodass der Wasserverbrauch entsprechend hoch ist.

Ein weiteres ökologisches Problem ist der bakterielle Zersetzungsprozess beim Reisanbau, durch den das Treibhausgas Methan in die Atmosphäre gelangt. Hinzu kommt, dass Reis eine Exportware ist, und auch die langen Transportwege belasten unsere Umwelt. Schmackhafte Dinkel wie Reis Gerichte finden Sie unter diesem Link.

Dinkelreis als ökologische Alternative

Die Energiewende ist eine Zeit der Umstellung. Denn um unseren Planeten in einem lebenswerten Zustand zu erhalten, müssen wir auf viele Dinge verzichten, die uns lieb und teuer waren. Die gute Nachricht: Es gibt für viele Waren einen Ersatz. Beim Reis wäre der Ersatz der Dinkelreis, der ebenfalls seine Vorzüge hat.

Was ist Dinkelreis?

Dinkelreis wird dem Dinkel entnommen, einer anspruchslosen Nutzpflanze, die als Weizenart bereits von den alten Ägyptern vor 8.000 Jahren angepflanzt wurde und sich schnell auf dem Globus als wertvolle Getreidesorte etablierte. Dinkel gehört zu den Spelzgetreiden, denn das Getreide ist als Schutz auf dem Feld eng mit dem Spelz, einem Blütendeckblatt, verwachsen. Dies erfordert mit der Entspelzung einen zusätzlichen Arbeitsschritt für die Nutzbarmachung. Ist der Dinkel entspelzt und leicht geschliffen, kann er als Dinkelreis verwendet werden. Er besitzt einen intensiven Eigengeschmack mit einer nussigen Komponente.

Dinkelreis ist gesund

Bereits die legendäre mittelalterliche Heilerin Hildegard von Bingen hielt hohe Stücke auf den Dinkel als Heilpflanze. Sie empfahl Dinkel als Grundlage für Gerichte wie Dinkelreis, Dinkelkuchen, Dinkelpalatschinken und Dinkelgrießsuppe.

Beim Dinkrelreis sind die Nährstoffe im idealen Verhältnis zusammengesetzt. Das Zusammenspiel von einfachen und komplexeren Kohlenhydraten sorgt zusammen mit den Proteinen für einen längeren Sättigungseffekt im Vergleich zum Weichweizen. Generell ist das Nährstoffprofil dem Weizen überlegen. Dinkel enthält Magnesium, Eisen, Phosphor, Mangan und Silizium. Besonders reichhaltig sind im Dinkel die Vitamine B1, B2, B3, B6, D und E vertreten.

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